2016: Sechs IT-Trends für Bausoftware

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Zeit, einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen. Speziell für die Baubranche haben wir folgende IT-Trends identifiziert:

1) BIM 

BIM (Building Information Modeling) bleibt das Top-Trend-Thema der Baubranche. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass es sich um eine Arbeitsmethode und nicht um eine Software-Lösung handelt. Nächstes Jahr werden weitere Unternehmen erste BIM-Pilotprojekte umsetzen. Zudem werden 2016 endlich verbindliche Standards definiert.

2) Datenlebenszyklus

Durch BIM – aber nicht nur – werden Bauunternehmen ein umfassendes Datenmanagement vorantreiben. Sie erfassen Informationen für den gesamten Immobilienlebenszyklus (cradle to cradle) und vernetzen sie gewerkeübergreifend miteinander. Er ergeben sich neue Erkenntnis- und Kosteneinsparpotentiale.

3) Apps

Apps werden auf der Baustelle Unternehmen bei der Erfassung und Dokumentation von Informationen unterstützten. So ermöglichen sie eine geräteunabhängige flexible Arbeit. Apps werden zum Standard z. B. in den Bereichen Mängelmanagement, Nachtragsmanagement und Begehungen.

4) Nutzererlebnis (Customer Experience (CX))

Für Entscheider und Nutzer von Bausoftware-Lösungen wird das Nutzererlebnis zunehmend wichtiger. Es entscheidet nicht mehr die reine Funktionalität.

5) Internet-der-Dinge

Dieses Thema steckt in der Bauchbranche noch in den Kinderschuhen. Nächstes Jahr werden Unternehmen die Vorteile vernetzter Maschinen erkennen und Anwendungsszenarien entwickeln.

6) Offene-Punkte-Planung

Die Prozesse hinsichtlich des Managements von offenen Punkten werden durch Softwareunterstützung zunehmend professionalisiert. Bauvorhaben profitieren von erhöhter Effizienz.

Was sind die wichtigsten Trends Ihrer Meinung nach? Posten Sie Ihre Vorschläge im Kommentarfeld.