Augen auf beim Datenraumvergleich!

Die voranschreitende Digitalisierung in allen Branchen und Unternehmensstufen bilden eine gewaltige Herausforderung für die Auswahl geeigneter IT-Lösungen. Einen wesentlichen Aspekt nimmt dabei die Auswahl geeigneter Datenraum-Anbieter ein. 85% der deutschen Mittelständer befinden sich in der Planung, Implementierung oder dem Betrieb digitaler Datamanagementsysteme [1]. Um sich in dem umfangreichen Produktangebot zurechtzufinden, beziehen dabei 75 Prozent der Kunden für die Kaufentscheidung Produktbewertungen in den Auswahlprozess mit ein [2].

Neben einer direkten Bewertung auf den Internetseiten eines Produktanbieters können sich Interessenten auch auf (vermeintlich) neutralen Plattformen über Produkte, deren Leistungen, Bewertungen und Erfahrungen von Anwendern informieren.

Explizit für die Auswahl von virtuellen Datenräumen listet die Plattform datenraume.de die vermeintlich bestbewerteten Datenräume.

Für den „Vergleich“ von Datenraum-Anbietern werden auf datenraume.de „die sieben bestbewerteten Anbieter virtueller Datenräume“ aufgezählt. In einer Tabelle sind die Anbieter, deren Preise und Bewertungen aufgeführt. Die farblich hervorgehobenen ersten zwei Plätze besetzen amerikanische Datenraumanbieter. Im Feld „Preis“ sind nur teilweise Informationen aufgeführt. Den beiden Anbietern auf Platz eins und zwei wurde ein Link hinterlegt, um direkt auf deren Homepage zu gelangen. Allen anderen Anbietern ist keine Verlinkung hinterlegt. Bei dem Bewertungssystem ist eine maximale Bewertung von 5 möglich. Der schlechtbewertete Anbieter erreicht 3,5 von 5 Punkten mit gesamt 4 Bewertungen, der Beste 5 von 5 mit gesamt 8 Bewertungen. Auf Basis welcher Kriterien die Bewertung stattfindet, ist nicht zu erkennen.

Die Abgabe einer Bewertung ist nicht möglich, es gibt dazu kein Formular oder einen Link um eine Bewertung vorzunehmen. Auch Informationen für eine Listung als Anbieter stehen nicht zur Verfügung. Eine persönliche direkte Kontaktaufnahme mittels Telefon oder E-Mail ist möglich, da diese Angaben fehlen. Auch eine in Deutschland rechtlich bindende Impressumspflicht wird ignoriert – Impressum gleich Fehlanzeige!

Über den Menüpunkt „Über uns“ gelangt man auf eine kurze Beschreibung des Anbieters, eine eindeutige Identifizierung des Seitenbetreibers ist nicht möglich, da auch hier alle Kontaktdaten fehlen.

Lediglich ein Kontaktformular bietet die Möglichkeit den Portalanbieter via schriftlicher Nachricht zu erreichen. Erschreckenderweise erhält man im Anschluss aber keine Rückmeldung des genannten Anbieters Quantum Media, sondern „überraschenderweise“ vom auf Platz 1 gelisteten Datenraumbetreiber iDeals. Insofern dürfte klar sein, dass sich hinter dem gesamten Angebot unter datenraume.de kein unabhängiges Vergleichsportal verbirgt, sondern vielmehr eine getarnte Werbeplattform für besagtes Unternehmen.

Um eine qualitativ hochwertige Entscheidung bezüglich der Auswahl eines Produkts zu treffen, sind Bewertungen mit Vorsicht zu genießen. Die Anzahl der Bewertungen und die individuellen Erwartungen von Anwendern bilden keine neutrale Entscheidungsgrundlage.

Zudem sind 20 – 30 Prozent aller Bewertungen im Internet durch Unternehmen manipuliert. Diese erkennen den hohen Einfluss von Produkt-Bewertungen auf die Kaufentscheidung [3].

Neben der fragwürdigen Neutralität von einzelnen Bewertungen oder ganzer Bewertungsportale bieten Produktbewertungen nur bedingt eine Grundlage für die Entscheidungsfindung. Eine bloße Punktevergabe kann bei komplexen Produkten oftmals irreführend sein. So unterschiedlich die Anbieter und deren Leistungen sind, so verschieden sind auch die Anforderungen einzelner Kunden.

Hilfreich im Auswahlprozess sind Informationen darüber, wie ein passender Anbieter zu evaluieren ist. Auswahlkriterien, die ein Produkt individuell, nach dessen Funktionen und Service-Leistungen beurteilen lassen sind weitaus hilfreicher. Sie sind ein Leitfaden, mit dem ein Entscheider beurteilen kann, anhand welcher Bewertungskriterien die Produktauswahl erfolgen sollte. Mittels einer Checkliste kann das Anforderungsprofil an das Produkt und Unternehmen konkretisiert werden, sodass der Auswahlprozess professionell ablaufen kann.

In unserem eBook „Die 12 wichtigsten  Auswahlkriterien für einen Datenraum“ finden Sie Einsatzmöglichkeiten, Sicherheitsmerkmale und Funktionen eines Datenraums. Damit können Sie ganz gezielt die für Ihr Unternehmen passende Produktlösung anfragen. Diese Kriterien bilden eine Grundlage für die Wahl der für Sie optimalen IT-Lösung.

Laden Sie hier gerne kostenfrei unser eBook herunter. Falls Sie eine unverbindliche telefonische Erstberatung benötigen, schicken Sie uns gerne Ihre Anfrage:

E-Mail: info@pmgnet.de

Telefon:  +49 89 330 37 82-0

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[1] http://www.digitalbusiness-cloud.de/fachartikel/it-trends-2016-herausforderungen-fuer-it-verantwortliche  [23.11.2016]

[2] https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Drei-Viertel-der-Online-Shopper-lesen-Produktbewertungen.html

[3] https://onlinemarketing.de/news/gefaelschte-kundenbewertungen-betrug-im-grossen-stil

Messe BAU 2017 – Unser Vortrag: „Zusammenarbeit: Herausforderungen der Baustelle der Zukunft“

Messe BAU 2017

 

Vortrag:

Zusammenarbeit: Herausforderungen der Baustelle der Zukunft“,

Stefan Finkenzeller, Geschäftsführer der PMG Projektraum Management GmbH

Am 19.01.2017, 13.50 Uhr, im Forum auf der Messe Bau 2017

 

Unter der Überschrift „Digitale Transformation des Baubetriebs“ werden in einer Vortragsreihe am 19.01.2017 auf der BAU 2017 die Best Practices und Zukunftstrends zur Digitalisierung am Bau präsentiert.

Anwendungsfälle aus der Praxis zeigen auf, wie die Digitalisierung der Baustelle heute von statten geht. Dabei geben Anbieter und Forscher einen Einblick in die zukünftigen Entwicklungen. Diese Einblicke in Form von Impulsvorträgen bilden die Grundlage für Themen, die in einer anschließenden Diskussionsrunde behandelt werden. Ziel der Veranstaltung ist eine lebhafte Diskussion und Mitgestaltung zu den Zukunftstrends am Bau.

Mit dem geballten Praxiswissen aus verschiedensten Perspektiven können Chancen erkannt, Abläufe verändert und neuartige, gemeinsame Synergien geschaffen werden.

Stefan Finkenzeller, Mitgründer und Geschäftsführer unseres Unternehmens PMG Projektraum Management GmbH wird in seinem Vortrag „Zusammenarbeit: Herausforderungen der Baustelle der Zukunft“ die zukünftigen Veränderungen auf der Baustelle thematisieren. Dabei liegt der Fokus auf organisatorischen Aspekten. Lösungen für das Teamwork und eine damit verbundene effiziente Kommunikation über alle Ebenen am Bau werden erläutert. Hierzu führt Herr Finkenzeller praktische Maßnahmen auf, wie Fehler- und Kostenreduktionen durch Workflows in BIM-Projekten realisiert werden. Mit einem Praxisbeispiel wird schließlich verdeutlicht wie Mängel am Bau durch die Digitalisierung vermindert und automatisiert behandelt werden können.

 

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie uns gerne:

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eProjectCare wird mit Trusted Cloud Label ausgezeichnet

PMG ist ein Anbieter von Dokumentenmanagement-Lösungen auf Software-as-a-Service-Basis: Alle Berechtigten können von jedem Gerät mit Internetzugang und Browser auf hinterlegte Dateien zugreifen.

Die tägliche Herausforderung besteht dabei darin, die Plattform eProjectCare (Projektraum, Datenraum und DMS) in ihrer Funktion als sicherste, schnellste und intelligente Dokumentenmanagement – Software kontinuierlich anzupassen und stetig weiterzuentwickeln.

Die PMG hat es sich, mit dem Hintergrund ihrer Expertise in diversen Branchen, zum Ziel gesetzt, die deutsche Wirtschaft aktiv in der Digitalisierung zu unterstützen. Dies wird heute gelebt durch regelmäßige Fachveranstaltungen mit renommierten Partnern wie dem Bundesverband Mergers & Acquisitions e.V., dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. oder dem Förderverein der Technischen Universität München, zahlreichen Mitgliedschaften wie z.B. dem Bundesverband IT Mittelstand und regelmäßigen Zertifizierungen.

„Seit Beginn der Entwicklung von eProjectCare gelten Zertifizierungen als unabdingbar zur Bereitstellung des höchstmöglichen Sicherheitsniveaus, der permanenten Optimierung des Produkts und zur Überwindung neuer Herausforderungen“, betont Patrick Reininger. „So schaffen wir auch den Rahmen, nebenbei die eigenen Abläufe zu optimieren und effektivere Prozesse aufzusetzen!“ Durch unsere konsequente Orientierung an neuen Zertifizierungs-Standards können sich Kunden frühzeitig darauf verlassen, dass wir für Sie die wichtigsten Sicherheitsthemen aufnehmen und in unseren Produkten umsetzen.

Im September 2016 wurde unsere Plattform eProjectCare nun mit dem Trusted Cloud Label, initiiert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), ausgezeichnet.

Ziel des Projekts Trusted Cloud ist es, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen, einen Wegweiser zu bieten für die Auswahl einer geeigneten Cloud-Technologie.

Dabei besteht das Projekt aus drei Säulen, dem Technologieprogramm, dem Trusted Cloud Label und der Trusted Cloud Plattform. Für das Erarbeiten dieser drei Säulen hat das BMWi den Verein Trusted Cloud Kompetenznetzwerk gegründet, dessen Ziel eine Bündelung aller Erfahrungen und Anforderungen der Mitglieder ist, um die Voraussetzungen für einen effizienten, sicheren und rechtskonformen Einsatz von Cloud-Technologien zu fördern. Mit Trusted Cloud wollen wir Vertrauen und Transparenz fördern und Unternehmen den Einstieg in Cloud-Technologien erleichtern. Gleichzeitig erleichtert der neue Wegweiser in Form der Trusted Cloud Plattform und seitens kleinen und mittelständischen Unternehmen die Auswahl eines geeigneten Software-/Dienstleistungspartners.

Unter trusted-cloud.de finden Sie weitere Informationen zur Initiative, Anwendungsbeispiele, FAQs und viele weitere hilfreiche Informationen.

 

Gerne können wir Sie unterstützen:

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Telefon:  +49 89 330 37 82-0

Immobilientrends 2016 – Digitalisierung. Vom Bau bis zur Transaktion.

img_5041In unserem Artikel „Studie: Digitalisierung der Bauwirtschaft“ erwähnten wir bereits die Problematiken der noch unzureichend digitalisierten Baubranche, die auch Roland Berger erst in einer Publikation thematisierte. Deutschland hinkt in der Digitalisierung auf allen Bereichen hinterher, besonders hervor sticht dabei die Baubranche, die mit an letzter Stelle steht.

 

Um das Bewusstsein der Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung im Immobilienmarkt zu fördern, riefen wir dieses Jahr die Veranstaltung „Immobilientrends 2016 – Digitalisierung. Vom Bau bis zur Transaktion.“ gemeinsam mit dem BFW ins Leben. Mit einem Einführungsabend in die Digitalisierung vom Bau bis hin zur Transaktion informierten renommierte Vortragspartner über die aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen.

 

img_0993Frau Dr. Piasecki, Immobilienmarktexpertin bei Bulwiengesa AG, Alexander Demmelmayr, Associate Director bei BNP Paribas Real Estate Consult GmbH und Mike Riegler, Digitalisierungsexperte und Geschäftsführer von PMG Projektraum Management GmbH, fassten in einem knapp 2 stündigen Vortrag die aktuellen Marktzahlen, Entwicklungstrends- und chancen zusammen. Anhand von aufgeführten Case-Studies aus der Branche wurden die enormen Potentiale durch die Digitalisierung in der Immobilienbranche aufgedeckt.

Mithilfe der praxisbezogenen Beispiele, vorgetragen durch Mike Riegler und basierend auf der Verwaltung eines Projektvolumens von 35 Milliarden Euro, wurde aufgezeigt, wie die ersten Schritte hin zu Digitalisierung aussehen können.

 

Zeitlich stimmig fand das Networking Event bei Oktoberfest-Ambiente seinen Ausklang auf der Dachterrasse der PMG Projektraum Management GmbH. Aufgrund des hohen Erfolgs und der starken Nachfrage werden wir die Veranstaltungsreihe weiterführen.

 

Unterlagen zu den Inhalten der Veranstaltung können Sie gerne hier  anfordern.

 

Für Kooperationsanfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

PMG Projektraum Management GmbH

Amelie Steininger

Telefon: 089 3303782 135

E-Mail: ams(at)pmgnet.de

Erinnern Sie sich noch an alle Kennwörter, die Sie 2012 vergeben haben?

Stefan Finkenzeller

Nein? Nicht nur als LinkedIn-Kunde sollten Sie sich spätestens jetzt Gedanken über die Sicherheit der Zugänge zu Ihren digitalen Identitäten machen. Dem größten Business-Netzwerk ist nämlich das passiert, was anderen Diensten wie Adobe, Tumblr und MySpace zuvor auch schon passiert ist: LinkedIn wurde 2012 gehackt und dabei wurden über 164 Millionen Kombinationen von E-Mail-Adressen und gehaschten Kennwörtern gestohlen. Auch wenn LinkedIn damals sofort reagierte und die eigene Sicherheitslücke schloss, bleibt ein fahler Nachgeschmack.

Der Vorfall wurde nur deshalb bekannt, da die gestohlenen Zugangsdaten im Mai 2016 auf dem Schwarzmarkt auftauchten. Das katastrophale daran ist, dass LinkedIn damals die Kennwörter offenbar mit einem sehr unsicheren Verfahren (einfacher SHA-1 Hash ohne Salt) gespeichert hatte, bei dem mit heutiger Hardware binnen kurzer Zeit das ursprüngliche Kennwort berechnet werden kann. Somit gelten diese Kennwörter im Internet als „verbrannt“, da sie bei neuen Hacks nun bevorzugt getestet werden [1].

Gewohnheitstier „Mensch“

Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, dürfte der eine oder andere noch Kennwörter von damals – auch bei anderen Diensten – nutzen. Na, zerbrechen Sie sich schon den Kopf, welches Kennwort Sie damals verwendet haben?

Bekanntestes Opfer ist wohl Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, dessen alte Twitter- und Pinterest-Accounts mit den gestohlenen LinkedIn-Daten gehackt wurden [2].

Mich ärgert das verantwortungslose Verhalten von Firmen, die so sorglos mit den schützenswerten Daten ihrer Nutzer umgehen. Die Sicherheit des Internets hängt in erster Linie von der Sicherheit ihrer Dienste ab. Und dies wird wiederum maßgeblich davon beeinflusst, wie wichtig dies für die Firmen ist. Dabei ist das gar nicht so schwer. Die OWASP hat hier eine Fülle von Tipps [3], wie man Internet-Dienste sicher gestalten kann.

Tipps für mehr Sicherheit

Aber auch Sie selbst können mit einigen Maßnahmen Ihre Sicherheit im Internet erhöhen.

  1. Verwenden Sie möglichst unterschiedliche Kennwörter für jeden Dienst. Um sich die Vielzahl von Zugangsdaten zu merken, eignen sich Tools, wie z.B. der Kennwortsafe KeePass [4]  der Ihre Kennwörter sicher verwahrt. Zudem bietet dieses Tool auch die Möglichkeit sichere Kennwörter zu generieren.
  2. Nutzen Sie für besonders sensible Dienste eine 2-Faktor-Authentifizierung. Hierbei wird neben Benutzerkennung und Kennwort („Wissen“) noch ein 2. Faktor („Besitz“) abgefragt, der meistens an ein Gerät oder an eine Liste gebunden ist. Sie kennen dies sicher von der TAN-Liste bei Online-Banking. Gängige Verfahren sind hier SecurID von RSA oder der GoogleAuthenticator.
  3. Registrieren Sie Ihre E-Mail-Adresse bei Diensten, die Sie zeitnah darüber informieren, wenn Ihre E-Mail-Adresse / Benutzerkennungen in einschlägigen Hacker-Foren auftauchen (z.B. https://haveibeenpwned.com/)

LINKS

[1]   http://arstechnica.com/security/2016/06/how-linkedins-password-sloppiness-hurts-us-all/ [02.08.16]

[2]   http://heise.de/-3227274 [02.08.16]

[3]   https://www.owasp.org/index.php/Germany/Projekte/Top_10_fuer_Entwickler [02.08.16]

[4]   http://keepass.info/index.html [02.08.16]

1. M&A-Sommerfest

Ein voller Erfolg: Mehr als 80 Gäste der Münchner M&A-Branche feiern mit uns die Premiere des Sommerfestes.

 

Den Wetterkapriolen des diesjährigen Sommers zum Trotz fand letzte Woche bei angenehm sommerlichen Temperaturen das 1. M&A-Sommerfest statt.

BarKurz vor den Sommerferien und der anstehenden Urlaubssaison bot sich unseren Gästen nochmals die Gelegenheit zum entspannten Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Zusammen mit dem Bundesverband M&A e.V., der Wirtschaftskanzlei Zirngibl Langwieser, sowie der Fachzeitschrift M&A REVIEW luden wir zu Craft Beer Tasting, Flying Buffet und Networking. Begleitet von chilliger Musik wurden unter Experten der Branche spannende Gespräche geführt und der Sommer genossen. Unsere neu gestaltete Dachterrasse ist für Veranstaltungen dieser Art geradezu prädestiniert.

Gestartet wurde an diesem Tag schon etwas früher. Bereits einige Stunden vor Veranstaltungsbeginn fand ein Vortrag der SAXO Equity GmbH statt.

Von 16.30 bis 19.00 Uhr wurden anhand von 2 Fachvorträgen, sowie der anschließenden Diskussionsrunde alle Aspekte der erfolgreichen Transaktionsgestaltung für Gesellschafter, Management und M&A-Verantwortliche aus der ITK-Branche besprochen.

Ab 19:00 Uhr trafen die Gäste des 1. M&A-Sommerfests ein, gemeinsam wurden die letzten Sonnenstrahlen mir einem Aperitif in der Hand genossen. Nach ein paar kurzen Begrüßungsworten inFlur Richtung der zahlreich erschienen Gäste wurde nahtlos übergeleitet zu einem Kurzvortrag der Münchner Craft-Beer-Experten von Biervana. Während der nächsten 20 Minuten wurden unsere Gäste eingeführt in die Besonderheiten der Craft-Beer-Szene, Ihrer Entstehung, die verschiedenen Produktionsverfahren und vielfältigen Geschmacksrichtungen. Anschließend konnte eine Auswahl von rund 10 unterschiedlichsten Bieren verkostet werden. Begleitet wurden die Craft-Biere von darauf geschmacklich abgestimmten Leckereien.

Partyzelte, Bänke & Sitzsäcke boten die nötige Sitzgelegenheit für intensive Gespräche. So war es nicht verwunderlich, dass die letzten Gäste erst gegen 1.30 Uhr das Haus verließen. Mit Sicherheit hat auch die Bar mit diversen Cocktails dazu beigetragen.

Die Anmeldezahlen (so zahlreich, dass wir leider nicht alle auf die Gästeliste aufnehmen konnten) und zahlreiche Dankesnachrichten bestätigen uns darin, dass wir das richtige Format gefunden und eine erfolgreiche Premiere hingelegt haben. Sodass wir auch im nächsten Jahr mit Sicherheit die Planung für das 2. M&A-Sommerfest angehen werden.

SCRUM – Agile Softwareentwicklung

Abstract:

In naher Zukunft wollen wir unsere Softwareprodukte in ein modernes Design einhüllen, um Ihnen eine bestmögliche Oberflächen-Performanz bieten zu können, nebst neuen Produktfeatures die bereits in unserer Pipeline auf Sie warten. Um zukünftig noch flexibler auf Ihre Kundenwünsche und Marktbedürfnisse reagieren zu können, arbeitet unser Entwicklerteam zukünftig nach der SCRUM-Methodik. Was hinter dem Begriff SCRUM steckt, aus welchen Bedürfnissen heraus es entstand und welche Vorteile es bietet, möchten wir Ihnen im folgenden Artikel gerne erläutern.

1. SCRUM – kurz und prägnant

SCRUM steht in erster Linie für ein selbstorganisiertes und transparentes Arbeiten im Team. Neben dem Entwicklerteam werden verschiedene Rollen wie z. B. der Product-Owner oder der SCRUM-Master besetzt. Die Entwicklungsphasen werden als Sprints bezeichnet, was aber keinesfalls bedeutet, dass das Entwicklungsteam ständig unter Volldampf arbeitet. Der kontinuierliche Zyklus, von der Arbeitsplanung bis zum Rollout des Produktes, wird durch verschiedene Meeting-Formen begleitet bzw. gestaltet.

2. SCRUM – warum eigentlich?

Zu Beginn des Industriezeitalters hat man Prozesse in möglichst granulare Prozessbausteine zerlegt. Man konnte damit die Komplexität eines klar definierten und vorhersehbaren Vorgangs stark minimieren, den Prozessablauf transparent gestalten. Den Mitarbeitern wurde nicht mehr geballte Kompetenz bzw. Fachwissen abverlangt und die Einarbeitungszeiten wurden erheblich verkürzt. Auf der anderen Seite hatte das Management aufgrund der Transparenz wesentlich effizientere Möglichkeiten, Prozesse zu kontrollieren und zu optimieren.

Heutzutage hat die Informationstechnologie eine zentrale Rolle in allen Lebensbereichen eingenommen. Dadurch hat es einen deutlichen Zuwachs an Leistung und Komfort, aber auch Schnelllebigkeit gegeben. Wenn ein Auto vom Fließband fährt, ist es in der Regel auch fertiggestellt.

Für Softwareprodukte gilt das in den allerwenigsten Fällen. Eine Software lässt sich in Schichten unterteilen, wie z. B. Frontend, Backend, grafische Benutzeroberfläche, Webserver, Datenbankserver, Modell, View, Controller etc. Eine Vielzahl von Programmiersprachen, Softwarekomponenten und Architekturkonzepten kommen zum Einsatz. Daneben besteht an die meisten Softwareprodukte die Anforderung einer plattformunabhängigen Portierbarkeit.

Kurz und knapp, Softwareprodukte leben von Ihrer Dynamik, sind meist nur auf kurze Sicht planbar und ihre Komponenten stehen in starker Wechselwirkung. Nachdem man in der Frühphase der Softwareentwicklung noch mit präskriptiven Methoden, genannt sei hier Rational Unified Process (RUP), gearbeitet hat, etablieren sich heute immer stärker adaptive Methoden wie SCRUM oder Kanban. Man versucht, den Mitarbeitern einen Gestaltungsspielraum zu geben, setzt auf kürzere Entwicklungszyklen von Teilprodukten, nutzt Synergien aus übergreifendem Know-how im Team und gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich stärker fortzubilden bzw. breiter aufzustellen. Durch die stärkere Einbindung der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess werden auch die Identifikation mit dem Produkt und der Spaß an der Arbeit gefördert, der entgegen mancher Meinung mit der Herausforderung wächst.

2.1. Kochrezept SCRUM-Suppe

Will man SCRUM im gesamten Unternehmen einführen, bedarf es schon etwas mehr Aufwand. Um die Methodik in der Entwicklung einzuführen, reichen jedoch oft schon ein paar grundlegende Veränderungen aus.

Die Entwicklerteams sollten aus maximal sieben Personen bestehen. Der Product-Owner bildet die kundenseitige Schnittstelle, liefert dem Entwicklerteam sogenannte User-Stories, schätzt deren Aufwand und Dringlichkeit nach Kennzahlen wie z. B. dem Business-Value und speichert diese wiederum in einem Product-Backlog. Im besten Fall ist der Product-Backlog heutzutage schon in einer Aufgabenverwaltungssoftware wie beispielsweise Jira (Atlassian) enthalten und mit ein paar Handgriffen auf die eigenen Bedürfnisse der Abteilung angepasst. Das Entwicklerteam bedient sich zur Planung der Sprints aus dem Product-Backlog. Die User-Stories des Product-Backlogs werden in regelmäßig stattfindenden Estimation-Meetings vom Entwicklungsteam nach dem Grad ihrer Komplexität geschätzt.

Ein probates Mittel für die Komplexitätsschätzung stellen hierbei die Story-Points dar, maßlose, relative Zahlen, die meist aus einer Zahlenreihe der unreinen Fibonacci-Folge herausgenommen werden. Die Entwicklungszyklen, in SCRUM als Sprint bezeichnet, dauern zwischen zwei und vier Wochen. So kann man auf Veränderungen und Kundenwünsche besser reagieren und frühzeitig erkennen, in welche Richtung sich ein geplantes Produkt entwickelt.

Vor jedem Sprint finden zwei Sprint-Plannings statt. Hier wird zum einen der Sprint-Umfang bestimmt, zum anderen werden die User-Stories vom Entwicklerteam in einzelne Tasks aufgedröselt. Das Pensum eines Tasks sollte möglichst im Rahmen eines Arbeitstages liegen. Während des laufenden Sprints sollten keine Veränderungen mehr vorgenommen werden. Der laufende Sprint sollte in der Regel für alle Beteiligten transparent und sichtbar sein. Dazu empfiehlt es sich, neben einer Software auf das bewährte Whiteboard zurückzugreifen.

Der Sprint wird dazu in mehrere Phasen aufgeteilt (i. d. R. von ToDo über Progress nach Test bis letztendlich zu Done). Vorab wird mit dem SCRUM-Team vereinbart, ab welchem Entwicklungsstand eine User-Story im Sprint als abgeschlossen gilt (Definition of Done). In einem Sprint-Review werden die erreichten Ziele des jeweiligen Sprints präsentiert und besprochen. Zur Reflektion der Entwicklungszyklen und Verbesserung gibt es zudem ein Sprint-Retrospektive-Meeting. Während des gesamten SCRUM-Prozesses ist der SCRUM-Master eine Art Mediator. Er bemüht sich, äußere und innere Störungen im Entwicklungsteam zu beheben. Er achtet darauf, dass sich jeder Beteiligte an die Spielregeln hält und bildet einen neutralen Bezugspunkt.

2.2. Erfahrungen

Die Einführung neuer Prozesse dauert erfahrungsgemäß, weil sich alle Beteiligten darauf einstellen müssen. Wir stehen derzeit noch am Anfang dieses Prozesses. Wir haben uns deshalb von einem SCRUM-zertifizierten IT-Consultant der Fa. Hawlitzek IT-Consulting GmbH im Rahmen eines Workshops praktische Tipps geben lassen. Welchen Eindruck SCRUM bei unseren Mitarbeitern hinterlässt und welche Auswirkungen dies auf die Arbeitseffizienz und die Qualität unserer Produkte hat, darüber würden wir Sie gerne in zukünftig folgenden Beiträgen auf dem Laufenden halten.

Innovationstag „Digital verdrängt Papier“

Kaum sind wir umgezogen und in unseren neuen Räumlichkeiten eingerichtet, starten wir auch schon mit einem Highlight unser diesjährigen Event-Offensive.

In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik e.V. veranstalten wir einen Innovationstag für Digitaldruck-Dienstleister und beantworten dabei die Frage, welche Dienstleistungen zukünftig von unseren Kunden benötigt werden.

Wir werden in diesem Jahr eine Vielzahl an eigenen Events bei uns im Unternehmen als auch in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in ausgesuchten Locations in München und anderen Städten durchführen – weitere Termine für das 1. Halbjahr sind schon definiert.

Was dürfen Sie an unserem Innovationstag erwarten?

Das Format richtet sich an Dienstleister, die sich mit der Erweiterung und Anpassung ihres Geschäftsmodells konfrontiert sehen, damit sie ihren Kunden neben „Papier bedrucken“ weitere digitale Services und Produkte anbieten können.

Wir behandeln dabei u.a. folgende Themen:

  • Welche Auswirkungen hat die digitale Arbeitswelt auf die Branche?
  • Was kann ich tun, um nicht auf der Strecke zu bleiben?
  • Auswirkungen der Digitalisierung auf einen Versicherungskonzern (Praxisvortrag)
  • 3D-Druck – Chancen und Bedeutung
  • Die digitale Baustelle & Anforderungen an einen Mediendienstleister (Praxisvortrag)
  • Produktivitätssteigernde Werkzeuge für das digitale Informationsmanagement

Termin: 18. Februar 2016

Zeit: 10 – 17.30 Uhr

Ort: PMG Projektraum Management GmbH, Kühbachstraße 7, 81543 München

 

Holen Sie sich den Wissensvorsprung für Ihr Business!

Falls Sie noch Fragen haben oder an einer Teilnahme interessiert sind (eine Anmeldung ist erforderlich), rufen Sie uns einfach an.

 

Eichhörnchen sind gefährlicher als Hacker! ;)

Eine ungeahnte Gefahr sitzt direkt neben Ihnen – im Baum. Renommierte Medien wie Spiegel Online, die National Post und Statista berichteten: Eichhörnchen gewinnen den Cyberkrieg. Sie alle beziehen sich auf die Informationen der Website cybersquirrel. Sie deckt auf: Eichhörnchen sind eine größere Gefahr für die Infrastruktur als Hacker. In 2015 waren Eichhörnchen weltweit für über 600 Stromausfälle verantwortlich. Hacker laut cybersquirrel nur für einen.

Deutschland: Vögel vs. Stromleitungen

In Deutschland allerdings haben Eichhörnchen letztes Jahr keinen der elf vermerkten Stromausfälle verursacht. Hier führen Vögel mit sieben Vorfällen deutlich vor Ratten und Mardern die Liste der Übeltäter an.

Friedensangebot Vogelbad

Um die Natur für unsere Kunden gewogen zu halten, haben wir jetzt als Friedensangebot ein Vogelbad auf unserer Dachterrasse aufgestellt. Vielleicht verschonen die Vögel jetzt unsere Stromleitungen, da sie lieber baden gehen. 😉

Frohe Weihnachten

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen im diesem Jahr und wünschen Ihnen besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familie, Freunde und Kollegen.

Viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr.

Ihr PMG-Team