Bauabnahme: Kann Spaß machen, muss sie aber nicht

Sie kennen die Situation sicherlich auch: Ihr Bauvorhaben ist abgeschlossen und es steht die Bauabnahme an. Sie nehmen Ihren Notizblock oder Ihr Diktiergerät, Ihre Kamera und dann ab zur Baustelle.

Hier ein Mangel, dort ein Fehler. Etwas ist noch nicht fertiggestellt und an einer anderen Stelle wurde wieder etwas anders gemacht als vorgegeben. Zurück im Büro beginnt die Fleißarbeit. Texte und Notizen mit den Aufnahmen verknüpfen. Aber welches Foto gehört noch einmal zu welcher Notiz? Irgendwann ist alles soweit fertig zugewiesen und erfasst. Nun noch „schnell“ die Mängel den einzelnen Gewerken zur Nachbesserung zuweisen und irgendwann wieder über die Baustelle gehen und die Nachbesserungen überprüfen.

Oder vereinbart man anstelle einer Nachbesserung einen Preisnachlass? Und wo wird das Ganze nun wieder dokumentiert?

Mit einer eProjectCare onlineBauabnahme erfolgt der gesamte Prozess in einem Rutsch. Mangel erfassen in Text und Bild, direkt das zuständige Gewerk auswählen, entscheiden, ob Nachbesserung oder Preisnachlass. Und dann auch noch den ganzen Prozess nachverfolgen bis zur finalen Mangelbehebung. Mit anderen Worten: Bauabnahme kann Spaß machen.

Hier eine kurze Übersicht der Vorteile:

  • 70 % Zeitersparnis bei der Mängelerfassung
  • 95 % Automatisierung der Dokumentationserstellung
  • 98 % Zeitersparnis beim Melden von Aufforderungen
  • Vereinfachung der Mängelerfassung und Nachverfolgung durch automatische Prozesse
  • Verwaltung aller Mängel verschiedener Baustellen innerhalb eines Systems
  • Vorteil durch Verknüpfung zum Projektraum – ganzheitliche Lösung aus einer Hand
  • Nachunternehmer finden Problemstellen eigenständig
  • Korrekte Dokumentation für einfache Behebung
  • Mehrfacherfassung und -anzeige von Mängeln vorbeugen
  • Rechtssicherheit (VOB bzw. BGB)
  • Individuelle Erweiterungen möglich
  • Zusammen mit Bauunternehmen entwickelt
  • Cloud-Lösung: Zugriff jederzeit weltweit möglich
  • Integration mit anderen eProjectCare-Modulen

2016: Sechs IT-Trends für Bausoftware

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Zeit, einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen. Speziell für die Baubranche haben wir folgende IT-Trends identifiziert:

1) BIM 

BIM (Building Information Modeling) bleibt das Top-Trend-Thema der Baubranche. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass es sich um eine Arbeitsmethode und nicht um eine Software-Lösung handelt. Nächstes Jahr werden weitere Unternehmen erste BIM-Pilotprojekte umsetzen. Zudem werden 2016 endlich verbindliche Standards definiert.

2) Datenlebenszyklus

Durch BIM – aber nicht nur – werden Bauunternehmen ein umfassendes Datenmanagement vorantreiben. Sie erfassen Informationen für den gesamten Immobilienlebenszyklus (cradle to cradle) und vernetzen sie gewerkeübergreifend miteinander. Er ergeben sich neue Erkenntnis- und Kosteneinsparpotentiale.

3) Apps

Apps werden auf der Baustelle Unternehmen bei der Erfassung und Dokumentation von Informationen unterstützten. So ermöglichen sie eine geräteunabhängige flexible Arbeit. Apps werden zum Standard z. B. in den Bereichen Mängelmanagement, Nachtragsmanagement und Begehungen.

4) Nutzererlebnis (Customer Experience (CX))

Für Entscheider und Nutzer von Bausoftware-Lösungen wird das Nutzererlebnis zunehmend wichtiger. Es entscheidet nicht mehr die reine Funktionalität.

5) Internet-der-Dinge

Dieses Thema steckt in der Bauchbranche noch in den Kinderschuhen. Nächstes Jahr werden Unternehmen die Vorteile vernetzter Maschinen erkennen und Anwendungsszenarien entwickeln.

6) Offene-Punkte-Planung

Die Prozesse hinsichtlich des Managements von offenen Punkten werden durch Softwareunterstützung zunehmend professionalisiert. Bauvorhaben profitieren von erhöhter Effizienz.

Was sind die wichtigsten Trends Ihrer Meinung nach? Posten Sie Ihre Vorschläge im Kommentarfeld. 

10 % des Umsatzes der Baubranche entstehen durch Fehlerkosten

Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts BauInfoConsult deckt auf: Im Durchschnitt entfallen 10 Prozent des Umsatzes der Baubranche auf Fehlerkosten. Für das Jahr 2014 ergibt das eine Summe von 9,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2013 war es sogar noch etwa eine halbe Milliarde mehr. Als Ursachen für die Fehler nennt die Studie folgende Beispiele: unzureichende oder falsche Kommunikation, Fehler durch Nichterfüllung von Vereinbarungen, Berechnungsfehler.

Lesen Sie hier, wie Sie Fehlern am Bau mit virtuellen Projekträumen vorbeugen können:

Durch eine transparente und effiziente Kommunikation vermeiden Sie Fehler am Bau. Hierbei unterstützt Sie ein virtueller Projektraum – eine zentrale Projektplattform in der Cloud.

  • Einheitlicher Informationsstand

Virtuelle Projekträume ermöglichen Ihnen einen sicheren und firmenübergreifenden Datenaustausch. Anstatt Daten unsicher per E-Mail auszutauschen, überträgt ein Projektraum alle Daten verschlüsselt. Nutzer laden eine neue Datei in die Cloud hoch. Der Projektraum versendet automatisch einen Downloadlink zum neuen Dokument an vordefinierte Verteiler. So ist jeder Baubeteiligte sofort über eine neue Datei informiert. Er kann neue Informationen gleich bei seiner Arbeit berücksichtigen. So beugen Sie Fehlern durch überholte Planstände vor.

  • Aktuelle Daten

Sobald Sie eine neue Version einer Datei in einen Projektraum hochladen, archiviert die Cloud-Plattform umgehend die vorherige Version. Allen Benutzern steht nur die aktuelle Version zur Verfügung. Die vorherige Version ist zwar noch im Projektraum gespeichert, aber es können nur Projektadministratoren darauf zugreifen. Baubeteiligte arbeiten nicht aus Versehen mit alten Daten.

  • Firmenübergreifende Planung

Ein Projektraum ermöglicht es Ihnen, die Planung für Ihr Bauvorhaben an zentraler Stelle vorzunehmen. Neben allen Dokumenten verwalten Sie beispielsweise auch Aufgaben, Termine und Fristen firmenübergreifend. So ist die Planung transparent und je nach Benutzerrechten einsehbar. Im öffentlichen Projektkalender halten Sie alle wichtigen Termine fest. Aufgaben können Sie firmenübergreifend vergeben und überwachen. Und auch das Bautagebuch und Mängelmanagement pflegen Sie in der Cloud. Es entsteht automatisch eine lückenlose Bauakte, die eine Grundlage für eine effiziente Bewirtschaftung einer Immobilie ist.

  • Revisionssicher

Ein Projektraum protokolliert alle Aktionen von Nutzern revisionssicher. Argumente zum Thema „diese Information hatte ich nicht“, klären Sie schnell auf sachlicher Ebene. Auch im Falle eines Rechtsstreites lässt sich die Kommunikation über den Projektraum belegen.

Gerne beraten wir Sie, wie ein Projektraum Sie bei Ihrem Bauvorhaben ganz konkret unterstützen kann.

Unsere Mobilität in der Immobilienbranche

Nachdem wir im Juli als Besucher auf dem 5. Bayrischen Immobilienkongress in der Alten Kongresshalle in München einen sehr guten Eindruck der aktuellen Verbandsarbeit gewonnen und viele attraktive Gesprächspartner getroffen hatten, fiel der Entschluß, unseren Beitrag zum Ausbau der Verbandsarbeit zu leisten.

Seit dieser Woche vertreten wir als neues Mitglied des BFW (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.) die Interessen unserer Kunden im Spannungsfeld von Marktteilnehmern, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

 

Im Kern widmet sich der BFW Landesverband Bayern e.V. folgenden Schwerpunkten:

  • Politische Interessenvertretung
  • Kompetentes Netzwerk
  • Erfahrungsaustausch
  • Arbeitskreise & Fachgespräche
  • Impulsgeber und Knowhow-Träger
  • Messen & Kongresse
  • Statistik & Research
  • Rechts- und Steuerberatung

 

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Mehrwerte für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft zu generieren und in Arbeitskreisen an Innovationen und Produkten für mehr Effizienz und Kosteneinsparung zu arbeiten.

Sie sind Bauträger, Projektentwickler, Bestandshalter und/oder Dienstleister?

Sprechen Sie uns an auf unsere Mitgliedschaft. Gerne nehmen wir Ihre Themen für unsere Verbandsarbeit auf und entwickeln gemeinsam mit Ihnen Lösungen die ihre tägliche Arbeit unterstützen, vereinfachen und zukunftssicher machen.

Gerne zeigen wir Ihnen heute schon unser Leistungsspektrum rund um unsere Plattform eProjectCare, unseren virtuellen Projektraum für die Bau- und Immobilienbranche, sowie Services zu Digitalisierung, Transaktionen und Assetverwaltung.

 

 

 

GWG baut mit eProjectCare Projektraum 151 Wohnungen

PMG unterstützt mit eProjectCare Projektraum die effiziente Projektkommunikation der GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH für das Projekt Ackermannbogen.

Die GWG bewirtschaftet über 27.000 Mietwohnungen und knapp 600 Gewerbeeinheiten. Sie arbeitet kontinuierlich daran, in der stetig wachsenden Stadt bezahlbaren Wohnraum für die Münchnerinnen und Münchner anzubieten. Eines der Wohnbauprojekte der GWG ist der Ackermannbogen. In zwei Bauabschnitten entstehen insgesamt 151 neue Wohnungen und ein Supermarkt. Das Projekt umfasst insgesamt ein Bauvolumen von ca. 30 Millionen Euro.

Für eine effiziente Projektkommunikation setzt die GWG auf eProjectCare Projektraum von PMG. Mehr als 30 Firmen tauschen aktuell Baupläne, Gutachten, Genehmigungen und Protokolle über die Cloud-Plattform aus. Die Projektleitung der GWG prüft die Dateien auf Vollständigkeit und gibt sie zur Weiterverwendung an andere Projektbeteiligte frei. So ist sie jederzeit über den Planungsfortschritt informiert und kann bei Bedarf sofort eingreifen. eProjectCare Projektraum protokolliert zudem revisionssicher jede Aktion im Projektraum. Daher kann die GWG jederzeit nachvollziehen, wer wann welchen Informationsstand hatte.

„Durch einen Projektraum sparen wir Schnittstellen. Es gibt einen zentralen Ort an dem jeder seine Arbeitsergebnisse ablegen muss. Somit sind alle Projektbeteiligten immer auf dem aktuellen Stand und es gibt keine veralteten Planungsstände“, erklärt Stephan Weißenberger, Projektleiter Neubau bei der GWG.

Grundlage für Bewirtschaftung

Die Wohnungen am Ackermannbogen verbleiben in der Liegenschaft der GWG und werden durch diese nach Fertigstellung der Gebäude bewirtschaftet. Durch eine konsequente Nutzung des Projektraumes für den firmenübergreifenden Dokumentenaustausch entsteht eine lückenlose Baudokumentation. Diese Unterlagen werden nach Projektabschluss den GWG-Abteilungen Facility Management und Technik für den Betrieb der Wohnungen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier auf unserer Website oder bei der GWG.