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Reduce to the max – weniger ist mehr!

Cloud Computing ist bereits im Alltag der IT-Abteilungen angekommen.

Die Unternehmen profitieren von den Kostenvorteilen und der ortsunabhängigen Verfügbarkeit von Dokumenten. Auch haben mehr Unternehmen bereits eine Cloud-Strategie entwickelt, behandeln das Thema häufiger im Vorstand und messen ihm in der Regel eine höhere Bedeutung bei als noch im Vorjahr.

Laut einer aktuellen PWC-Studie hat die Nutzung von Cloud Computing in Unternehmen vor allem finanzielle Vorteile. Diese beziehen sich zum einen auf die möglichen Kosteneinsparungen während der Nutzung, zum anderen auf die fehlende Notwendigkeit hohe Vorabinvestitionen zu tätigen. Auch die schnellere Umsetzung von Anforderungen und kürzere IT-Projektlaufzeiten sind positive Effekte. Viele Befragte sahen es zudem als vorteilhaft an, dass Cloud-Services auftretende Lastspitzen abfedern können und ein ortsunabhängiges Zugreifen auf Dokumente ermöglichen.

Mit Cloud Services zu weniger Komplexität

Das Münchner Unternehmen Maturity GmbH hat im Juli 2015 in einer Umfrage festgestellt, dass die befragten IT-Manager die Komplexität der Unternehmens-IT eher als moderat bewerten, je weniger Anwendungen betrieben werden.

Während noch 60 Prozent der Unternehmen mit weniger als 250 Anwendungen angeben, dass sie ihre Komplexität als niedrig oder akzeptabel empfinden, fällt dieser Wert auf unter 30 Prozent in der Gruppe mit 250 bis 500 Applikationen. Bei 751 und mehr Anwendungen konstatieren 87 Prozent, dass die Komplexität (viel) zu hoch ist.

Die größte Komplexität im IT-Prozess

Anwendungswartung 16%
Anwendungs-Support 18%
Anwendungsentwicklung 25%
Anwendungs-Management 23%
IT-Betrieb 18%

(Quelle: Maturity-Umfrage April-Mai 2015, n=248)

 

Der Nutzen von Cloud-Services ermöglicht Unternehmen, frei werdende finanzielle Ressourcen in das Kerngeschäft zu investieren.

 

Wie sehen die Komplexitätstreiber aus?

Die äußeren Einflußfaktoren werden stark bestimmt durch das Verhalten und die Ansprüche der Kunden, sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen und den wachsenden Anforderungen durch Technologien. Da­nach folgen die geringe Standardisierung bei Schnittstellen, Systemen und Program­men externer Anbieter sowie der allgemeine Zwang zu Innovationen.

Den Strategien zur Steuerung der Aufwände kommt somit eine große Bedeutung zu. Gilt es doch weiterhin zwischen technischer Weiterentwicklung und geschäftsgetriebenen Anforderungen der Fachbereiche und Kunden abzuwägen.

Zentrale Ziele der meisten IT-Strategien sind eine hohe Wirtschaftlichkeit bei einem maximalen Beitrag zum Kundennut­zen. Hohe Wirtschaftlichkeit lässt sich am besten mit einem industriellen Ansatz und hohem Stan­dardisierungsgrad erreichen.

Somit kommt es darauf an, Komplexität zu erkennen, einzuordnen und dort, wo es machbar ist, mit innovativen Mit­teln zu reduzieren.

Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Prozess und definieren mit Ihnen welche Kriterien & Maßnahmen angewandt werden müssen, um Kosteneinsparungen, bessere Time-to-market, Flexibilität & Skalierbarkeit, sowie Unabhängigkeit von unternehmenseigenen IT-Ressourcen sicherzustellen.